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Hörgeräte und Smartphone - besser hören mit mehr Komfort

Hörgeräte sind heute kleine Mini-Computer, die sich dank Bluetooth mit Ihrem Smartphone oder sogar Ihrer Haustechnik verbinden können. Das eröffnet neue Möglichkeiten für ein noch besseres Hör-Erlebnis und neue Dimensionen für die komfortable Bedienung.

Hörgeräte von Oticon mit Smartphone, von Hörakustik Gronde, Augsburg

Außerdem sind Hörgeräte cool. Sie sehen richtig gut aus, sind stylish in Farbe und Form. Wenn man sie überhaupt noch sieht, diese kleinen Hörhelfer, und sie sich nicht direkt im Ohr verstecken. Und Hörgeräte vollbringen technische Höchstleistungen. Die besten unter Ihnen scannen Ihre Umgebung bis zu 500x in der Sekunde, sie identifizieren und analysieren Stimmen und Störgeräusche, verstärken die einen und unterdrücken die anderen. Sie erkennen die Richtungen aus denen gesprochen wird, und schaffen sogar eine natürliche Raumwahrnehmung und Klangqualität.

Hörgeräte und Smartphone – was bringt das?

Zuerst erspart Ihnen die Bluetooth-Verbindung Ihrer Hörgeräte mit ihrem Smartphone natürlich das oft lästige kleinteilige Gefummel am Ohr, wenn Sie eine Einstellung verändern wollen. Das geht dann bequem über die Smartphone-App Ihres Hörgeräte-Herstellers. Gut, das ginge auch über eine Fernbedienung. Ihre wahren Stärken spielt die Verbindung Smartphone-Handy woanders aus:

Hörgeräte passen sich der Umgebung an und schalten Tinnitus aus.

Je nach Hersteller können Sie verschiedene Hörgeräte-Funktionen über Ihr Smartphone steuern: Lautstärke, Höhen und Tiefen, Richtungsbestimmung der Schallquellen oder den Batteriestatus.

Spannender sind Programme, die bereits auf unterschiedliche Umgebungen und Hörsituationen optimiert sind. Egal ob Konzert, Auto oder Party. Beim Restaurantbesuch wird das Geschirrklappern unterdrückt, beim Waldspaziergang das Vogelzwitschern verstärkt. Orte, die Sie öfter aufsuchen, kann die App auf Wunsch auch über GPS erkennen und das gespeicherte Profil automatisch einstellen. Auch Tinnitus-Programme sind im Angebot, die den störenden Ton entweder mit einem angenehmeren Ton wie Meeresrauschen sanft überdecken, damit er nicht mehr so vordergründig präsent ist. Oder das Tinnitus-Programm entfernt die Frequenzen im Bereich des Tinnitus aus Ihrer Hörgeräte-Übertragung und schaltet Ihren Tinnitus damit einfach aus.

Attraktive Dame mit Oticon Hörgeräten bei Hoerakustik Gronde, Augsburg
Siemens HdO Hörgerät Signia Styletto bei Hörakustik Gronde, Augsburg

Hörgeräte und Smartphone: Ihr Hochleistungs-Headset

Für Telefongespräche, Fernsehen oder Musik-Genuss wird Ihr Smartphone zum Mikrofon, das direkt in Ihr Ohr überträgt – in hervorragender Klangqualität. Sie hören in Ihrer Wunschlautstärke, und Ihrer Familie ist der Fernseher nicht mehr zu laut. Zum Telefonieren müssen Sie auch nicht mehr in Ihr Smartphone sprechen. Ihr Hörgerät funktioniert wie ein sehr kleines Headset mit enormer Leistung, auch bei einer sehr starken Hörminderung. Wenn Sie beim Fernsehen oder Telefonieren Ihre Umgebung nach wie vor hören wollen, schalten Sie einfach die Mikrofone Ihres Hörgeräts hinzu.

Wer gerne reist, beruflich oder privat oft in mehrsprachigen Kreisen unterwegs ist, findet vielleicht die Google-Übersetzungsprogramm interessant, die das Gehörte bereits übersetzt in Ihr Ohr schicken – auch wenn dabei sicher keine poetischen Wunder zu erwarten sind.

Ihre Haustechnik spricht mit Ihnen – über Ihr Hörgerät

Wenn man diese Technologie weiterdenkt, kommt man zwangsläufig auf die Idee, auch die Haustechnik mit dem Handy zu verbinden – auch wenn es im ersten Moment abgefahren klingt. Aber tatsächlich kann sich die Türklingel oder die fertige Waschmaschine direkt über Ihr Hörgerät bemerkbar machen.

Innovative Hörgeräte – wo geht die Reise hin?

Natürlich ist diese Entwicklung noch lange nicht zu Ende. Das Internet der Dinge (IoT) hat ja gerade erst begonnen. Denkbar ist z.B., dass Hörgeräte auch Vitalfunktionen speichern können wie Blutgruppe, Blutzucker oder den Puls. Auch eine Notruf-Funktion, wie sie manche Handys schon haben, wäre denkbar, ohne dass man überhaupt noch wählen müsste. Spracherkennung, Vorlese-Funktionen direkt ins Ohr, …. Wir dürfen gespannt sein.

Hörgeräte, die viel können, gibt es nicht zum Nulltarif

Wenn man sieht, wieviel Entwicklung und High-Tech in diesen Winzlingen stecken kann, ist eigentlich klar, dass es diese Funktionalitäten nicht zum Nulltarif geben kann. Aber niemand muss die Katze im Sack kaufen. Eigentlich alle Hörakustiker bieten an, die Hörsysteme in der gewohnten Umgebung probezutragen. Dabei kann man natürlich auch gleich alle technischen Raffinessen und deren Handhabung ausprobieren.

Moderne Hörgeräte - schicke kleine Alleskönner

Moderne Hörgeräte - alles spricht dafür!

Das Interesse an diesen neuen Technologien wächst in dem Maß, in dem die Hörgeräte-Träger jünger werden. Mittlerweile liegt das Durchschnittsalter für die Erstanpassung eines Hörgeräts schon bei 60-65 Jahren. Jeder 3. Deutsche über 50 Jahre hat eine Hörminderung. Die Hörgewohnheiten jüngerer Menschen mit ihren allgegenwärtigen Smartphone-Kopfhörern, aus denen tendenziell immer zu laute Musik kommt, lassen schlechtes Hören zum Mega-Trend werden. Aber seitdem Phil Collins, Oscar-Preisträger Christoph Waltz und neuerdings auch Thomas Gottschalk bekennende Hörgeräte-Träger sind, erfahren die Hörgeräte hoffentlich den Image-Wandel, den diese innovativen Mini-Computer für’s Ohr verdienen.

Wer einen Hörverlust an sich feststellt oder sich nicht sicher ist, sollte einfach einen kostenlosen Test beim Hörakustiker machen. Es gibt keinen Grund mehr, sich mit einem schlechter werdenden Gehör abzufinden. Die neuen Geräte sehen gut aus, können viel und die Krankenkasse zahlt einen guten Teil dazu. Und: Hörgeräte verbessern das Hörvermögen sofort und spürbar.

Sie möchten sich von uns zum Thema Hörschutz beraten lassen? Dann machen Sie jetzt einen Termin mit unseren Hörakustik-Teams aus.